Liebe Kolleginnen und Kollegen,

jährlich ist in Deutschland schätzungsweise mit einem Neuauftreten eines chronischen Darmversagens bzw. Kurzdarmsyndroms von 800 bis 2000 Fällen zu rechnen.

Mit dieser Umfrage möchten wir den aktuellen Fachkenntnisstand und die Versorgungspraxis von Ärzt:innen in Deutschland im Umgang mit Patient:innen mit chronischem Darmversagen (CDV) bzw. Kurzdarmsyndrom (KDS) erfassen.
Da es sich um eine seltene und komplexe Erkrankung handelt, bestehen bislang nur wenige systematische Daten zur Behandlung, Organisation und interdisziplinären Zusammenarbeit.

Unser Ziel ist es, ein aktuelles, fachübergreifendes Bild über den Umgang mit diesen Patient:innen zu gewinnen – insbesondere aus Sicht der Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Allgemeinmedizin, Pädiatrie und angrenzenden Fachgebiete.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym und das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 5 Minuten

Auch wenn in Ihrer Einrichtung aktuell keine Patient:innen mit chronischem Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom betreut werden, ist Ihre Rückmeldung für uns sehr wertvoll.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an dieser Studie der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Bonn und danken für Ihre Unterstützung!
Bitte geben Sie Ihre Fachrichtung an:
In welcher beruflichen Position befinden Sie sich?
Wo sind Sie aktuell tätig?
Wie häufig hatten Sie in den letzten 24 Monaten direkten Behandlungs- und/oder Betreuungskontakt mit Patient:innen mit chronischem Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom?
Welche Rolle übernehmen Sie typischerweise bei der Behandlung der Ihnen anvertrauten Patient:innen mit chronischem Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom?
Welche therapeutischen Maßnahmen werden in Ihrem Arbeitsumfeld zur Behandlung von Patient:innen mit chronischem Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom eingesetzt? (Mehrfachnennung möglich)
Wird in Ihrem Arbeitsumfeld derzeit eine Sprechstunde für Patient:innen mit chronischem Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom angeboten?
Durch welchen Fachbereich werden in Ihrem Arbeitsumfeld die Patient:innen mit chronischem Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom betreut? (Mehrfachnennung möglich)
Kennen Sie eine Ambulanz oder Klinik, in der Patient:innen mit chronischem Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom im Umkreis von 50 km angebunden werden können?
Haben Sie bereits eine Fortbildung zum Thema chronisches Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom besucht?
Wie könnte Ihrer Meinung nach das Wissen und die Fortbildung zum Thema chronisches Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom verbessert oder unterstützt werden? (Mehrfachnennung möglich)
Im folgenden Abschnitt möchten wir Sie bitten, Ihre Handlungssicherheit, Ihren Ausbildungsstand sowie den Fortbildungsbedarf im Umgang mit chronischen Darmversagen bzw. Kurzdarmsyndrom einzuschätzen.

Bitte geben Sie für jede Aussage an, inwieweit Sie dieser zustimmen.
Welche Restlänge des Dünndarms (ohne Berücksichtigung eventuell noch vorhandener
Dickdarmabschnitte) ist Ihrer Erfahrung bzw. Meinung nach mindestens erforderlich, um ohne dauerhafte
parenterale Ernährung auszukommen?
Ist Ihnen die Klassifikation nach Messing et al. (Typ I = Endenterostomie ohne Kolon in Kontinuität, Typ II =
Jejunokolische Anastomose, Typ III = Jejunoileokolische Anastomose) bekannt?
Arbeiten Sie mit der Klassifikation nach Messing et al.?
Arbeiten Sie mit einer anderen Klassifikation?